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Eine
virtuelle Stadtbesichtigung
Vorweg: An Sonntagen
kosten Museen keinen Eintritt. Dann sind sie aber auch deutlich voller
als sonst. An Montagen haben die meisten Museen geschlossen.
Museen,
Parkanlagen, Ausflüge in und um Mexiko-Stadt
Der
Zocalo
Der zentrale Platz
Méxicos. Hier stand der Palast von Moctezuma,hier bauten die Spanier die
größte Kathedrale Lateinamerikas (Baubeginn 1567, Fertigstellung 250 Jahre
später), hier finden die nationalen Feiern und Demonstrationen statt.
Im Osten des Platzes befindet sich der Nationalpalast, mit dem Präsidentenpalast.
Im Innenhof, öffentlich nach Sicherheitskontrollen zugänglich, kann man
Diego Rivera´s riesige Wandmalerei „Geschichte des mexikanischen Volkes
und seines Kampfes für Freiheit und Unabhängigkeit" bewundern.
Templo
Mayor
In der Nordost-Ecke
des Zocalo stehen die Ruinen des Groß-Tempels der Azteken, zerstört von
den Spaniern, um die Kathedrale nebenan zu bauen. Er war der kultische
Mittelpunkt des Aztekenreiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Die
Stadt war größer als jede damalige Stadt in Europa, lag mitten im riesigen
See von Texcoco. Mit den Ausgrabungen wurde erst 1981 begonnen. Im angrenzenden
Museum finden sich viele Ausgrabungsgegenstände.
Avenida
Madero
Im historischen Stadtzentrum
finden sich einige bedeutende Bauwerke aus der spanischen und der nationalrevolutionären
Zeit: der Palast von Iturbideaus dem 18.Jahrhundert, die Kirche von San
Francisco, mit deren Bau kurz nach der spanischen Eroberung 1524 begonnen
wurde und das fast 400 Jahre alte Haus der Kacheln, in dem sich jetzt
ein Restaurant der Sanborns-Kette befindet. Dieses Restaurant ist übrigens
ein Muss bei einem Besuch von Méxiko-City. Man speist hier hervorzüglich
zu humanen Preisen in einem Ambiente, welches faszinierend ist.
Palacio
de Bellas Artes

Der Palast der Schönen
Künste ist ein beeindruckendes Monument der späten Belle Epoque, nach
europäischen Vorbildern gebaut. Er ist das wichtigste Opern-, Konzert-
und Kunstausstellungshaus Méxicos, die gute Stube des kunstbeflissenen
Bürgertums.
Der
Alameda Park
Früher promenierte
in diesem Kolonialgarten nur die Oberschicht, heutzutage ist er ein beliebter
Treffpunkt für Liebespaare. Am Wochenende kommen viele Gaukler, Straßenkünstler,
Schlangenbeschwörer etc., aber auch viele Dienstmädchen, um sich den Mann
fürs Leben zu suchen. Im Sommer gibt es oft kleinere Freiluftkonzerte.
Das
Museum Franz Mayer
Das Museum ist eine
Schenkung des deutschstämmigen Franz Mayer. Eine außergewöhnliche Sammlung
von Kunstwerken und Kunstgegenständen aus präghispanischen bis modernen
Zeiten.
Platz
der Drei Kulturen
Auf diesem Platz
stehen sich eine präghispanische Aztekische Ruine, eine spanische Kolonialkirche
und ein moderner Wolkenkratzer unmittelbar gegenüber. Hier fand 1968 ein
Massaker an protestierenden Studenten statt, mit Hunderten von Toten.
Über die Verantwortlichen wird heute noch gestritten.
Kirche
der Jungfrau von Guadelupe
Die Jungfrau von
Guadelupe ist die Nationalheilige Mexikos. Wer einen Eindruck von der
tiefen Gläubigkeit der Mexikaner bekommen will, der sollte die Kirche
auf jeden Fall besuchen.
Kunsthandwerks-Märkte
La Ciudadela
Der Markt ist der größte und farbigste Markt für Kunsthandwerk. Er liegt
nahe der Metro-Station Balderas. Auf jeden Fall handeln, war vor 2-3 Jahren
noch günstiger, hat sich jetzt mehr an den Tourismus angepasst.
Insurgentes Markt
bei der Metro-Station Insurgentes
Bazar de Sabado
in San Angel,
ein Künstler-Markt, der nur samstags geöffnet hat, einige ansprechende
Sachen, aber auch viel Kitsch, schönes Ambiente für einen sonnigen Samstagmorgen,
aber viele Touristen.
www.omex.de
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