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mexiko-forum
bei domeus
- Sandra: Unbedingt
auch das tolle Essen, auch auf der Strasse mal Tacos probieren,
geniessen (mein Favorit: Mole). Die besten Tacos der Stadt gibt
es in Tlalnepantla auf dem Markt in Balcones Mittwoch und Samstag
bei "Don Max".
- Roland: Hm,
Essen auf der Straße kann ich auf keinen Fall empfehlen -
nirgends, auch wenn's noch so lecker aussieht oder gut schmeckt.
Straßenstände haben eine noch mangelhaftere Hygiene als
viele etablierte Lokale. Außerdem weiß man nie, wie
die Jungs es schaffen, 5 Tacos für 6 Pesos anzubieten, ohne
daß das Fleisch aus dubiosen Quellen kommt. Die Markthallen
und Wochen-Märkte sind ebenfalls mit Vorsicht zu geniessen,
wobei hier eigentlich gilt: für nicht abgehärtete Mägen
geeignet.
Ich persönlich habe vor etwa 2 Jahren komplett mit dem "Auf-der-Straße-Essen"
aufgehört, nachdem mich's nach einer guten (?) Torta Cubana
an meinem Lieblings-Stand dermaßen erwischt hat, daß
ich 13 Stunden in der Clinica verbracht habe und mir insgesamt 4
Liter Salzlösung in die Blutbahn gepumpt werden mußte,
um die Dehydratation des Durchfalls wieder einigermaßen wettzumachen.
Die Erfahrung, die ich keinem anderen wünsche...Hasta luego,
Roland
- Sandra: Da
habe ich bisher wohl immer Glueck gehabt, bin das 6. Mal hier in
Mexico und da ich oft mit meinen mexikanischen Freunden unterwegs
bin, essen wir oefter in Mercados oder auf der Strasse...Bisher
keine schlechten Erfahrungen gemacht...ganz im Gegenteil...toi,toi,toi
Sandra
- Frank: Bisher
habe ich es vermieden, bei den sogenannten Taqueros zu essen, obwohl
mir jeder sagt, das seien die besten Tacos. Meine (mexikanischen)
Schwiegereltern essen nie auf der Strasse. Sie sagen: "Comiendo
y cayendo" (Essen und Umfallen).
Ich selbst habe den kompletten Weihnachtstag im Bett verbracht und
den Mageninhalt Dutzende Male oben und unten wieder ausgegeben.
Fieber bis 39 Grad und das Gefühl, von dieser Welt zu gehen,
ist kein besonders schöner Zustand. Und das alles wegen ein
paar getrockneter Bananen und Fliegen, die wohl während des
Trocknens auf der
Straße sich auch an den Bananen erfreuten. Es gibt aber eine
Spritze, die einen in Zeiten größter Not innerhalb einer
Stunde wieder zum Leben erweckt. Zur Zeit bin ich im Zwiespalt mit
mir. Im Dezember fliege ich das 6. Mal nach Mexiko und ich bin tatsächlich
in der Versuchung, das Zeug zu probieren. Die Neugierde siegt ...Viva
la venganza de Moctezuma!
- Kike: Ich
kann mich Sandra nur anschließen, gut, ich weiß nicht
woher sie das Fleisch haben, aber ich denke mal, es gibt so vielerlei
was man essen kann. Ich sehe mir die Leute an die mich bedienen.
Wenn man diese schon an die Wand kleben kann, sodaß sie dort
kleben bleiben würde ich mir eben einen anderen Stand aussuchen.
Oft kann bei der Zubereitung direkt zugeschaut werden. Da ich selbst
gerne koche, meine ich auch Ahnung zu haben was die Zubereitung
angeht.
Es wäre ein Jammer, sich die Vielfalt dieser herrlichen Gerichte
entgehen zu lassen.
Auch ich bin noch nie angegangen bis auf ein einziges mal, als ich
solche Kringel gegessen habe, sie bestehn aus einem Teig, der direkt
in kochendes Fett gespritzt wird. Die haben mich recht angemacht
und warscheinlich war das Fett nicht mehr das frischeste oder noch
zu viel davon am Gebäck.
Wer garantiert mir übrigens, daß es in Restaurants und
Hotels wo es äußerlich fein aussieht, hinter den Kulissen
nicht mehr als pfui zugeht???
Der Fantasie sei hier keine Grenzen gesetzt...
Also mein Fazit, wer sich mit etwas Vorsicht an diese Genüsse
wagt, hat mitunter tolle Gaumenerlebnisse. Ich möchte sie nicht
missen und kann sie nur wärmstens empfehlen.
Kike aus Crailsheim.
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