Geschichte
Emiliano Zapata
Pancho Villa
Zeittafel

 

Emiliano Zapata

1909 wurde der 1879 in Anenecuilo (Morelos) geborene Emiliano Zapata zum Dorfvorstand seines Heimatdorfes gewählt. Gleich nach seiner Wahl engagierte er sich im juristischen Kampf um den Bestand der kollektiven Ländereien (Ejidos) der Dorfgemeinschaft (pueblo libre) und die Existenzsicherung der Kleinbauern Anenecuilos. Diese waren im Bundesstaat Morelos von den dort rapide wachsenden Zuckerrohrhacienden bedroht. Der Zuckerpreis auf dem Weltmarkt garantierte Anfang des 20. Jh.s enorme Profite. Deshalb weiteten die Haciendas ihre Anbauflächen auf Kosten der bäuerlichen Gemeinden aus.

Als die Regierung Madero Ende 1911 Zapatas "Plan von Ayala" ablehnte - unter Berufung auf indianisches, prähispanisches Recht verlangte dieser die Rückgabe der von den Hacienderos unrechtmäßig erworbenen Ländereien der Dorfgemeinschaften und die Wiederherstellung der Ejidos, und ein Drittel allen Großgrundbestzes sollte gegen Entschädigung enteignet und an die Bauern verteilt werden - begann Zapata eigenständig mit einer weiträumigen Landumverteilung und wurde zum populären Führer der bewaffneten Bauernrevolte, die mit Guerillataktik und dem Kampfruf "tierra y libertad" im Süden des zentralen Hochlandes erfolgreich verlorenes Terrain zurückeroberte. Die Zapatisten bedeutende Gruppierung während der Revolutionswirren, die nicht um die politische Macht kämpfte, sondern ausschließlich auf der Durchsetzung ihrer kleinbäuerlichen Bodenreform bestand.

Als die Truppen der oppositionellen Allianz Guadalajara besetzten und immer weiter nach Mexiko-Stadt vorrückten, ließen die USA Huerta fallen und unterstützten stattdessen die Konstitutionalisten mit Waffenlieferungen.
Im Juni 1914 eroberte die Division del Norte mit der Festung Zacatecas dei letzte große Bastion Huertas, der im Juli über Veracruz ins Exil nach Europa floh.

 

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