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Azteken
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Die Azteken waren die letzte Hochkultur in Zentralmexiko. Sie betrachteten sich als Nachkommen der Tolteken, die sie bewunderten, weil sie beeindruckende Steinmonumente geschaffen hatten. Sie übernahmen viele Elemente ihrer Kultur, auch die Verehrung zahlreicher Götter wie Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange. Nach dem Niedergang des Toltekenreiches wanderten die Azteken in das Tal von Mexiko ein. 1325 ließen sie sich bei Tenochtitlán auf einer INsel im Tetzcoco-See nieder und verdingten sich als Söldner, bevor sie unter König Itzcoatl (Re. 1727-1440) ein eigenes Reich errichteten. Unter Montezuma II. (Re. 1502-1520) erlebte das Reich seinen Höhepunkt. Wie die Maya mussten auch die Azteken ständig Krieg führen, denn auch ihre Religion verlangte Menschenopfer. Dabei löschten sie ihre Nachbarvölker, z.B. die Tlaxcallan, nie ganz aus, da sie ja weiterhin Opfer brauchten. Die Azteken besaßen ein strenges Klassensystem: Der Status einer Person war an der Haartracht und an der Kleidung erkennbar. An der Spitze stand der König, der den Titel "Großer Verkünder" trug. Ihm folgte der Adel, der sich als Nachfahre des ersten Königs der Azteken betrachtete. Die gewöhnlichen Menschen wurden aufgrund ihrer Geburt einer von 20 Sippen zugeordnet, die jeweils in einem eigenen Viertel Tenochtitláns lebten sowie eigene Tempel und Schulen besuchten. Die Mitglieder einer Sippe bearbeiteten ein Stück Land, das allen gemeinsam gehörte. Sogar im Krieg kämpften di Männer einer Sippe in einer Einheit. Die Krieger konnten zu Ruhm gelangen, wenn sei Gefangene machten. Ein Mann galt erst dann als erwachsen, wenn er im Kampf einen Feind gefangen genommen hatte. Am unteren Ende dieser Hierarchie standen die Angehörigen unterworfener Völker, die Landarbeiter, manchmal aber auch Pächter waren. Schließlich gab es Sklaven (Kriegsgefangene und Kriminelle) und Händler, die häufig sehr reich waren, ihren Wohlstand aber auf keinen Fall zur Schau stellen durften. Den Göttern opfern Das Ende der Azteken
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