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Adolfo Ruiz Cortines

Staatspräsident 1952-1958, geb. 30.12.1889 Veracruz (Stadt), gest. 3.12.1973 Ebenda.

Ruiz Cortines brach seine Schulausbildung ab, um seiner Familie wegen den Lebensunterhalt als Angestellter in einem Handelshaus am Hafen von Veracruz zu verdienen. 1912 wechselt er nach Mexiko-Stadt, ein Jahr später schließt er sich nach der Ermordung von Francisco Ignacio Madero den Rebellen unter Venustiano Carranza an und wird Mitglied dessen Hauptquartiers.

Nach Ende der Revolution bleibt er der Politik treu. 1937 ist er Bundesparlamentsabgeordneter, dann 1944-1950 Gouverneur des Bundesstaates Veracruz und schließlich 1950-1952 Innenminister der Republik. 1952 wird er zum Nachfolger des Staatspräsidenten bestimmt und gewinnt die Wahlen.

Unter Cortines erfolgte ein verstärkter Ausbau von Straßen und Eisenbahn, zudem wird das Frauenwahlrecht (24.9.1953) eingeführt. Im gleichen Jahr besucht US-Präsident Eisenhower Mexiko.

Nach Ablauf seiner Amtszeit zog sich Cortines nach Veracruz zurück, wo er 1973 starb.