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Amalia García Medina

Politikerin, geb. 6.10.1951 in Zacatecas im gleichnamigen Bundesstaat.

García Medina ist eines von sieben Kindern des früheren Gouverneurs von Zacatecas, Francisco E. García und von Concepción Medina. Als Kind wuchs sie in Europa und Asien auf, weil ihr Vater als Botschafter Mexikos tätig war. Sie schloss die Schule jedoch in Zacatecas ab und studierte Politikwissenschaften an der UNAM in Mexiko-Stadt.

Nach eigenen Angaben trat sie während des Studiums der Juventud Comunista 1973 bei, um so gegen das Massaker von Tlaltelolco zu protestieren. Sie stieg bis zum Mitglied des Zentralkomitees der Partido Comunista Mexicano auf. Über weitere linksgerichtete Gruppierungen stieß sie schließlich zur PRD, dessen Parteichefin sie 1999 bis 2002 war.

García Medina wurde mehrmals ins Abgeordnetenhaus des Bundesparlaments gewählt, erst für den Partido Socialista Unificado de México (Nachfolgepartei der historischen PCM), später für die PRD. 1991-1994 war sie Mitglied des Parlaments des Bundesdistrikts, 1997-2000 Senatorin der Republik, 2000-2003 erneut im Abgeordnetenhaus des Bundesparlaments.

2004 trat García Medina bei den Gouverneurswahlen in ihrem Heimatstaat an und gewann sie.