Amaranth
Amaranth gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist in Mexiko, Guatemala, Peru, Bolivien und Argentinien beheimatet. Nach Europa wurde sie als Zierpflanze durch die Spanier eingeführt. Höhlenfunde in Mexiko weisen bereits seit 5000 vor Christus auf die Verwendung von Amaranth hin.
Bei den Azteken stellte Amaranth ein Grundnahrungsmittel dar und wurde ebenfalls als Opfergabe für gute Ernten bei religiösen Ritualen verwendet. Nach der Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert wurde der Anbau von Amaranth durch die Spanier verboten. Sie sahen in der Amaranthpflanze eine Art „Zauberpflanze“. Bestehende Amaranthfelder wurden zerstört.
Amaranth, obwohl kein Getreide, kann zu Mehl verarbeitet werden. Amaranth ist reich an Kalium, Kalzium und Phosphor. Hoher Ballaststoffgehalt. Ernährungsphysiologisch ist Amaranth als sehr wertvoll einzustufen.