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Antonio de Mendoza

Erster spanischer Vizekönig von Neu-Spanien, geb. 1480 Alcalá de Real, Spanien, gest. 21.7.1552 Lima, Perú.

Antonio de Mendoza y Pacheco, zweiter Sohn des Grafen von Tendilla und dessen Ehefrau Francisca Pacheco, wurde als Sohn einer adeligen Familie ausgebildet und unterrichtet. Erste politische Erfahrungen sammelte er als Ratsmitglied ("Corregidor") der Stadt Granada. 1516 wurde er von seinem älteren Bruder in die spanischen Niederlange entsandt, um den neuen spanischen König Karl I zu huldigen, wodurch er fortan in dessen Dienst diplomatische Missionen in Deutschland und Italien übernahm. 1535 wurde er erster Vizekönig des 1521 eroberten Mexikos. Er brachte dem Land nach den jahrelangen Auseinandersetzungen zwischen Hernán Cortés und dessen Gegnern eine erste Ruhe und beschnitt die Macht des Eroberers. Er betrieb die Missionierung der unterworfenen Bevölkerung voran und finanzierte mehrere Expeditionen in den Norden des Kontinents. Mendoza gründete die erste Universität des Landes, wo auch die erste Druckerei Mexikos installiert wurde. Er galt als gemäßigt und gerecht.

1550 nahm Mendoza den Auftrag an, Vizekönig in Perú zu werden. Er starb dort 1552.