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Batalla de Tampico

Militärische Auseinandersetzung bei Tampico an der Küste des Golfs von Mexiko 1829.

In der Schlacht von Tampico vom 10.9.1829 besiegte eine mexikanische Armee unter General Antonio López de Santa Ana ein spanisches Expeditionskorps, welches die Rückeroberung des 1821 unabhängig gewordenen Mexikos zum Ziel hatte.

Am 27.7.1829 war im Norden des heutigen Bundesstaates Veracruz eine spanische Einheit mit 3.000 Soldaten unter General Isidros Barradas an Land gegangen - Voraustrupp einer geplanten Großinvasion mit insgesamt drei Armeen. Diese Einheit eroberte Tampico am 7.August. Sie finden jedoch keine Nahrungsmittel vor, der Ort ist zuvor evakuiert worden. Die Spanier besetzen noch das benachbarte Altamira, ehe sie am 16.August von einer notdürftig zusammengewürfelten mexikanischen Armee unter Santa Ana in Tampico selbst angegriffen werden. Die Mexikaner konnten jedoch den Sieg nicht erringen und einigten sich mit den Spaniern auf einen Rückzug. Die Spanier werden jedoch in Tampico quasi eingeschlossen und litten unter Fieber und Mangel an Nahrungsmitteln. Aber die Mexikaner sind selbst in Zugzwang, weil ein Sturm ihr Lager zerstört. In der Nacht vom 10. auf den 11.September greifen sie daher die spanischen Stellungen an und erzwingen die Kapitulation der spanischen Truppen. Die eroberten Regimentsfahnen werden nach Mexiko-Stadt geschickt.

Der Sieg von Tampico machte jede weitere spanische Rückeroberung illusorisch. 1836 anerkennt Spanien die mexikanische Unabhängigkeit an. Für Santa Ana war Tampico ein weiterer Schritt Richtung Präsidentenamt, das er erstmals 1833 besetzen sollte.

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