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Biosphärenreservat Montes Azules

Das Biosphärenreservat Montes Azules (Reserva de la Biósfera Montes Azules) ,ca. 331,200 Hektar Umfang, ist ein Teil der Selva Lacandona(Regenwald) und befindet sich im Bundesstaat Chiapas .

Inhaltsverzeichnis

Das Biosphärenreservat

Das Biosphärenreservat Montes Azules (Reserva de la Biósfera Montes Azules ),kurz REBIMA genannt,wurde im Jahre 1978 als 1.Biosphärenreservat Mexikos durch den damaligen Staatspräsidenten Luis Echeverría eingerichtet.

Seit dem Jahre 1979 ist das „Biosphärenreservat Montes Azules“ als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt und Teil des internationalen Schutz-Programms der UNESCO.

Das Biosphärenreservat Montes Azules besteht aus Tälern, Flachland und Gebirge und umfasst dabei Höhenunterschiede von 200 Meter über Meeresspiegel bis 1.500 Meter über Meeresspiegel. Die natürlichen Grenzen des Biosphärenreservates bilden die Flüsse Lacantún, Jataté und Lacanjá. Die jährlichen Regenniederschlagswerte liegen in dem Bereich zwischen 2.500 und 3.500 mm. Im Biosphärenreservat Montes Azules befinden sich fünf Totalreservate. Sistema Lagunario Ocotal, Cuenca del Río Negro y Río Aguilar, Subregión Miramar, Cordón Chaquistero und Ribera Lacantún. Die Totalreservate dienen zur Erhaltung, Herstellung oder Wiederherstellung einer ursprünglichen Landschaft. In diesen Totalreservaten werden alle Lebensräume und Lebensgemeinschaften ihrer natürlichen Entwicklung, abgeschirmt von jeglicher menschlichen Einflussnahmen, überlassen.

Laut “Maderas del Pueblo el Sureste, A.C.” (Quelle -1-) befinden sich 76,8 Prozent des Biosphärenreservat Montes Azules innerhalb der „ Comunidad Lacadona. 18,95 Prozent des Montes Azules sind offiziell anerkanntes Ejidoland und 4,25 Prozent sind nationales Eigentum. Innerhalb der REBIMA (Reserva de la Biósfera Montes Azules) befinden sich vier Viehfarmen mit 350 ha Land und ca. 47 indigene Gemeinden.

Flora und Fauna

In dem Biosphärenreservat gibt es ca. 500 Arten von Bäumen, wie zum Beispiel Eichen, Kiefern, Zedern-,Mahagoni und Kapokbäume, die teilweise eine Höhe von bis zu 60 Metern erreichen können. Die Tierwelt ist ebenfalls zahlreich vertreten. Laut Gerardo Gurrola von der Universidad de California (Quelle -1- ) beherbergt das Biosphärenreservat 28,4 Prozent aller in Mexiko vorkommenden Säugetierarten, 31,8 Prozent der Vögel, 11,7 Prozent der Reptilien, 8,8 Prozent der Amphibien und 14,4 Prozent der Frischwasserfische .

Zu den im Montes Azules vorkommenden Tieren gehören zum Beispiel Beulen- und Spitzkrokodile , Flussschildkröten, Aras, Tapire, Jaguare, Harpyadler, Tukane und Mokassinotter .

Reservat-Verwaltung

Adresse: Reservat-Verwaltung:

Reserva de la Biósfera Montes Azules
Palacio Federal 3er. Piso, cita en 2a. Oriente Norte Núm. 277, Tuxtla Gutiérrez , Chiapas. C.P. 29000
Télefono: 01 (961) 611 38 91, 614 69 37 ext. 103 y 121
Fax: Ext. 102
Email: mazules@conanp.gob.mx
Director: Biól. Adrián Méndez Barrera
Homepage

Interessengegensätze

Innerhalb des Biosphärenreservates leben indigene Gemeinschaften der Lacandonen, Tzotziles , Tzeltales , Choles und Tojolabales . Das Biosphärenreservat Montes Azules dient zudem der EZLN ( Ejercito Zapatista de Liberación Nacional = Zapatistische nationale Befreiungsarmee) als Rückzugsgebiet.

Das Biosphärenreservat Montes Azules zählt auf Grund seiner umfangreiche Erdöl -, Wasser- und Holzvorkommen sowie seiner biologischen Vielfalt zu einem der begehrtesten Gebiete in Mesoamerika. Dies führt durch unterschiedliche Interessen im Bereich des Naturschutzes, Tourismus , der nationalen Sicherheit , Kampf um Boden- und Naturschätze , zu anhaltenden Konfliktsituationen. Verschärft wird diese Situation durch eine zwangsweise Umsiedlung von rund 35.000 im Biosphärenreservat lebenden Indigenas. Tzotziles, Tzeltales, Choles und Tojolabales. Siehe hierzu: Montes Azules(Konflikt)


Quellenangaben:

[1]
  • ( -2- ) Gerardo Gurrola. Universidad de California [2]

 

Links

Mexico-Community

Weitere Links

  • Secretaría de Medio Ambiente, Recursos Naturales y Pesca,Instituto Nacional de Ecología

Comisión Nacional para el Conocimiento y Uso de la Biodiversidad [3]