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Brandrodung

Brandrodung, zur kurzfristigen Nutzung des Waldbodens, ist in Mexiko , obwohl verboten, immer noch weit verbreitet. Durch Brandrodung werden im Laufe der Zeit riesige Waldflächen für Ackerbau und Viehzucht vernichtet. Mexiko verliert jährlich ca. 8 Millionen Waldfläche durch Brandrodung, Holzeinschlag, Brandstiftung und Rinderproduktion. Da die Regenerierung des ausgelaugten Bodens nach häufiger Nutzung sehr lange dauert, sind für die Bauern die Brandrodungen die billigste Art an neue Ackerlandfläche zu gelangen. Ein Stück Wald wird oberflächig gerodet und dann abgebrannt. Die so gewonnene neue und unverbrauchte Ackerfläche ist in der Regel zwei bis drei Jahre für den Maisanbau nutzbar. Da es keine Bäume mehr gibt, die den Boden schützen und ihm mit ihren Wurzeln Halt geben, trocknet der Boden aus und wird weggeschwemmt. Danach ist dieser Ackerboden ebenfalls ausgelaugt und unbrauchbar. Die Bauern verlassen diesen unbrauchbaren Acker und gewinnen durch Brandrodung neues Ackerland. Auf dem für den Ackerbau unbrauchbar gewordenen Boden ist erst in ca. 10 Jahren ein Sekundärwald nachgewachsen.

Siehe auch: Flora und Fauna