Consejo Indígena Popular de Oaxaca “Ricardo Flores Magón”
CIPO-RFM : Consejo Indígena Popular de Oaxaca “Ricardo Flores Magón” (Indigener Volksrat von Oaxaca “Ricardo Flores Magón”).
Der CIPO-RFM, auch kurz CIPO genannt, ist eine Indígena-Organisation in Oaxaca, die als demokratische und parteiunabhängige Organisation am 18.November 1997 gegründet wurde.
Aktuell gehören zum CIPO-RFM 30 autonome Dorfgemeinden der Indigenen Bevölkerung der Amuzgos, Chatinos, Chinantecos , Mixes , Mixtecos , Triquis , Zapotecos und Mestizen. Das Ziel der CIPO-RFM besteht nach ihren Angaben darin, eine Basisdemokratie auf friedlichem Weg zu erreichen wobei sie sich bei ihrer Stärke darauf bezieht, dass der CIPO-RFM von allen politischen Organisationen, Institutionen und Parteien unabhängig ist und Aktivitäten Ergebnis von Übereinkünften in Versammlungen sind. In diesen autonomen Dorfgemeinden werden alle politischen Entscheidungen in einer Ratsversammlung getroffen. Präsident dieser Ratsversammlung kann nur werden, wer zuvor eine Reihe von Ämtern durchlaufen hat. In Oaxaca sind diese Strukturen staatlich anerkannt.
Der CIPO-RFM ist aufgeteilt in Arbeitsbereiche der Menschenrechte, Kommunikation, Kultur, Landwirtschaft, Entwicklung, Zuwanderung sowie in eigenen Frauenprojekte und Sozialbereich. Mit dem Zusatz „RFM“ beruft sich der CIPO auf die Verbindung zu dem oaxakenischen Journalist, Literat und Sozialrevolutionär Ricardo Flores Magón (* 1874 im Bundesstaat Oaxaca, †1922 im Gefängnis in Leavenworth/USA).
Der CIPO-RFM ist Mitglied im Comité de Defensa de los derechos del Pueblo, kurz CODEP (Komitee zur Verteidigung des Volkes), Frente Único de Defensa Indígena, kurz FUDI (Einzelbewegung zum Indígena Schutz), Organizaciones Indias por los Derechos Humanos en Oaxaca, kurz OIDHO (Indianische Organisationen für die Menschenrechte in Oaxaca) und El Movimiento Social Magonista, kurz MSM (Soziale, Magonistische Bewegung).