Caracoles
Bis zum 8. August 2003 fand die überregionale politische und kulturelle Koordination der Zapatistas in den fünf „Aguascalientes“ statt, die als Zentren der gesamten Bewegung fungierten und über Kliniken, Werkstätten und weitere wichtige Logistik verfügten. In der Nacht des 8. August 2003 wurden die fünf "Aguascalientes" durch die EZLN für „Tod“ erklärt und durch die „Caracoles“ (Seemuscheln) ersetzt. Die "Aguascalientes", die bisherigen Anlaufstellen für Menschenrechtsbeobachter und internationale Solidarität, wurden damit zu einer Art autonomer Regionalräte umfunktioniert und durch die neue, transparente Struktur der „Caracoles“ übernommen.
Juntas de Buen Gobiernos
In den fünf "Caracoles", die jeweils sieben "Municipios" umfassen, befinden sich die "Juntas de Buen Gobiernos". Diese Räte werden gebildet aus je zwei "Autoridades" (Mandatsträger und Mandatsträgerinnen)der Municipios. Ihre Aufgaben liegen darin, zum einen für die Einhaltung der revolutionären Gesetze der EZLN und ihrer Gemeinden zu sorgen und Streitigkeiten zu schlichten, sowie zum anderen den Austausch mit der Zivilgesellschaft zu koordinieren, damit deren Projekte bedürfnisorientiert und abgesprochen umgesetzt werden.
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