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Cinemex

Mexikanischer Kinobetreiber

Cinemex entstand 1993 als klassisches Start-up der Studenten Adolfo Fastlicht, Miguel Angel Davila und Matthew Heyman (letzterer US-Bürger). Die Idee der Gründer war eine vollkommen andere Gestaltung der Kinosäle - im Mexiko der neunziger Jahre war die Kinobranche aufgrund schlechter Film- und Servicequalität und der Konkurrenz durch Videoverleiher in die Krise geraten. Die Junggründer konnten 21 Millionen Dollar Startkapital zusammenbringen und unter Beteiligung von Investmentsfonds Cinemex starten.

Im August 1995 wurde das erste Kino in Mexiko-Stadt im Pabellón Altavista (Cinemex Altavista) eröffnet. Das Unternehmen wuchs schnell zum Quasi-Monopolisten im eigentlichen Mexiko-Stadt heran, ist landesweit aber nur zweitgrößter Kinobetreiber hinter Mitbewerber Cinepolis, jedoch noch vor dem Verfolger Cinemark.

Im Juni 2002 stiegen die kanadischen Firmen ONEX Corp. und Oaktree Capital Management ins mexikanische Kinogeschäft ein und übernahmen Cinemex. Die neuen Eigentümer gliederten den Kinobetreiber ihrer gemeinsamen "Loews Cineplex"-Kette an - der weltweit drittgrößte Kinobetreiber mit Sälen in Spanien, USA und Südkorea. Das Unternehmen und damit auch Cinemex wurden jedoch 2004 an die Carlyle-Gruppe und die Investitionsfonds Bain Capital und Spectrum weiterverkauft. Insgesamt betreibt Cinemex 37 großflächige Kinocenter: 32 im Großraum der Hauptstadt, 2 in Toluca, zwei in Cuernavaca und eines in Guadalajara.

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