Comalcalco
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Archäologische Stätte
Die Ausgrabungsstätte Comalcalco befindet sich ca. 64 km von Villahermosa entfernt im Bundesstatt Tabasco. Comalcalco ist nicht nur die nordwestlichste Maya-Stadt sondern sie beeindruckt auch durch das ungewöhnliche Baumaterial. Aus Mangel an Steinbrüchen wurden die Gebäude aus gebrannten Ziegelsteinen (eine Mischung aus Ton, Sand und Muschelschalen) errichtet und die Mörtelfugen in Weiß gespachtelt. Dies ist insofern erstaunlich, weil alle anderen Maya-Städte aus Kalkstein gebaut wurden. Bisher konnten in dieser Ausgrabungsstätte 300 Strukturen identifiziert werden .
Geschichte
Die Blütezeit von Comalcalco lag um 900 n.Chr. und die Maya-Stätte dehnte sich auf 7 km² aus. Archäologen entdeckten in Comalcalco das Grab eines Herrschers. Laut den Inschriften handelt es sich um einen Herrscher mit Namen „Ak Pakal Tan“, was übersetzt soviel wie „Schild von Asche“ bedeutet . Die bei den Grabbeigaben gefundenen Inschriften deuten auf das Jahr 771 v. Chr. Eine komplette Entzifferung dieser Inschriften (die bisher die einzigen sind, die in Comalcalco gefunden wurden) gestaltet sich schwierig, da es sich um eine Kombination von 2 Mayadialekten zu handeln scheint.
Entdeckt wurde die Mayastätte im Jahre 1820.
Die Ruinenstätte
- „Casa de los Comales“ (übersetzt: Haus der Ziegel): Hier befinden sich mehrere Plattformen, Pyramiden und Tempeln.
- „Plaza Norte“, mit dem höchsten Bauwerk, der großen Akropolis.