Consejo Nacional para prevenir la discriminación
Nationaler Rat zur Vermeidung von Diskriminierung, kurz CONAPRED.
Der CONSEJO NACIONAL PARA PREVENIR LA DISCRIMINACIÓN, kurz CONAPRED, ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung, die 2003 per Staatsgesetz gegründet worden ist. Ihr vorangegangen war eine 2001 eingerichtete gleichnamige Kommission mit 160 Mitgliedern, die den Begriff der Diskriminierung definierte. 2003 wurde eine entsprechende Ley Orgánica vom Bundeskongress angenommen und der Rat eingerichtet. Präsident ist seitdem Gilberto Rincón Gallardo y Meltis.
Der CONAPRED, der zwar dem Bundesinnenministerium zugeordnet, aber unabhängig ist, soll Diskriminierung von Migranten, Ethnien, Frauen, Senioren, Religionsgruppen, Kindern und behinderter Menschen verhindern, ebenso die der Homosexuellen. Er soll die in der Verfassung festgeschriebene Gleichheit der Bürger fördern. Der Rat nimmt darüber hinaus Beschwerden Betroffener entgegen und sucht sie zu lösen.