Erdbeben
Mexiko wird jedes Jahr von Erdbeben erschüttert. Die geographischen Bedingungen für den "Sismo", "Terremoto" oder "Temblor" finden sich primär im vulkanisch geprägten Zentrum des Landes und in der Bewegung der tektonischen Platten an den Pazifikküsten der Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca, wo sich 70 Prozent der Erdbebenaktivität konzentriert. Nach Angaben des SSN (Servicio Sismológico Nacional) gibt es wöchentlich bis zu 12 Erdbeben, zumeist auf der Richterskala mit Werten unter 4.0. Es kommt periodisch jedoch auch zu stärkeren Eruptionen, die Menschenleben gefährden können.
Auszug aus den Zahlen der SNN (Vollständige Zahlen: [1]):
- 2002 1688 Erdbeben, davon vier mit mehr als 6,0 auf der Richterskala.
- 2003 1324 Erdbeben, davon drei mit mehr als 6,0 und einer mit mehr als 7,0 auf der Richterskala
- 2004 945 Erdbeben
- 2005 847 Erdbeben, davon einer mit mehr als 6,0 auf der Richterskala
Das international bekannteste (und wahrscheinlich am meisten Menschenleben fordernde) Erdbeben in Mexiko ist das von 1985 in Mexiko-Stadt
Siehe auch: Notfallverhalten: Erdbeben