Erfahrungsberichte Reiseziele
Erfahrungsberichte zu Reisezielen in Mexiko
Acapulcomiguelalonso Zeitraum: 2002-2004 (mehrmals) Ich war etliche Male in Acapulco, aber jedes Mal war es eher kurzzeitig. Übernachtung wa immer im wesentlich entspannteren Pie de la Cuesta angesagt. Acapulco soll voller Nightlife sein, außerhalb der wunderschönen Bucht sich zudem ein kilometerlanger Hotelkomplex (Acapulco Oro) hinziehen - ich kenne es nicht, gesehen habe ich jedesmal nur das "alte" Acapulco. Und das hat leider nur wenig mit einem malerischen Fischerdorf gemein, die Straßen und Häuser sind baufällig und vernachlässigt, der Strand eher schmutzig. Allerdings lohnt es sich, die Felsenspringer aufzusuchen - trotz der touristischen Vermarktung: Dort die Klippen herunterzustürzen hat nichts mit locker erlernter Show zu tun. Ansonsten besteht Acapulco für mich nur aus Hotels, Hotels, Hotels. In der Innenstadt fanden wir es schwer, wirklich nette Restaurants zu finden.
Mexiko-Stadtmiguelalonso Zeitraum: 2003 Für Besucher ist die Hauptstadt von Mexiko sicherlich eine Belastung: extrem laut, schmutzig, unübersichtlich und zu weiträumig, in etlichen Bereichen unsicher. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Stadt kulturmäßig fast allen anderen Städten des Landes den Rang abläuft und mit der Metro eigentlich recht problemlos erkundet werden kann. Wer Bücher, CDs oder sonstige Waren sucht, wird ebenfalls am ehesten hier fündig. Empfehlenswerte Stadttteile (auch der Sehenswürdigkeiten wegen) sind die mittlerweile herausgeputzte Altstadt, wo es auch die günstigsten Unterkünfte gibt, Coyoacan, San Angel, Tlalpan, Condesa und Polanco mit dem Chapultepec-Park. Die östlichen Viertel sind für Besucher eher abzuraten, wenngleich man sich mal den Großmarkt von La Merced anschauen kann. Wenn man noch mehr Zeit als die üblichen 2-3 Tage hat, sollte mal einen Abstecher nach Xochimilco zu den Schwimmenden Gärten unternehmen (kostet allerdings locker einen Tag und macht nur zu Mehreren Spaß) oder nach Texcoco (Capilla Riveriana) und Guadalupe fahren. Abends sind eher die Viertel von San Angel, Condesa, Polanco und Zona Rosa zu nennen - wenngleich eher schicke Viertel. Eine "Kneipenzone" für Traveller hat Mexiko-Stadt eher nicht, vieles ist zudem verstreut. Gut essen kann man in San Angel und Condesa, unschlagbar billig aber am Tag auf den Märkten. Pie de la CuestaMiguelalonso 2002-2004 (mehrmals) Pie de la Cuesta liegt etwa 12 km westlich von Acapulco auf einer Landzunge, die sich zwischen Pazifik und Coyuca-See schiebt. Viel kann man hier (auch der Schwüle wegen, die eher zum Abhängen in der Stranbrise verleitet) nicht machen, im Coyuca-See Wassersport betreiben (oder eine Tagesrundfahrt buchen) und mal nach Acapulco fahren. Hauptsächlich ist Pie geeignet, einfach die Seele an einem Wochenende baumeln zu lassen, dafür ist es genau richtig. Dann ist aber wärmstens zu empfehlen, keine Bruchbude an Hotel auszuwählen, die Hotels reihen sich wie eine Perlenschnur den Strand entlang und liegen im Preisverhältnis zwischen 25-60 Dollar das Zimmer. Vom Strand selbst darf man nicht allzuviel erwarten, er ist selbst schattenlos. Die Hotels bauen aber vor ihren Grundstücken überdachte Stände und hängen an die Holzpflöcke Hängematten. Baden ist der starken Strömung eigentlich kaum möglich und eher abzuraten, nachts gilt der Strand als unsicher. Wenn man nicht das üblicherweise eher teure Hotelrestaurant nutzen will, wartet man dösend auf die immer vorbeikommenden Händler, die so ziemlich alles anbieten. Mehrere Aufenthalte in Pie bestätigen, dass das Hotel letztlich entscheidend für den Spaß im Ort ist - also vorher sich gut die Unterkunft anschauen. Mittlerweile ist Pie am Wochenende recht ausgelastet, es sind zumeist Individualreisende. Campingplätze oder Ähnliches findet sich nicht, im Ort gibt es ein paar Lebensmittelkioske mit allem Notwendigen. Fazit: lohnt sich, hier ein paar Tage zu verbringen. Anfahrt: Individuell mit Auto. Mit Bus nach Acapulco, dort ein Taxi nehmen oder einen Küstenbus. Ein Taxi kann 100-200 Pesos kosten. Playa del CarmenZeitraum: 29.01.2006 – 13.02.2006 Wir waren vom 29.01.2006 bis 13.02.2006 in Playa del Carmen im Hotel Aventura Mexicana. Da ich noch nicht so viel Zeit hatte konnte ich bisher nur einen kleinen Reisebericht schreiben. Vielleicht ist er interessant für alle die noch nie dort waren. Bei konkreten Fragen kurze Mail an: leopold1871@aol.com Auszüge aus der Hotelbewertung , die ich bei www.Holidaycheck.de eingestellt habe: Ein alternatives Hotel wäre das Riviera Maya. Es liegt fast am Strand, ca. 300 Meter und direkt an der 5. Av. (Allerdings am nördlichen Ende) so dass dort kein Lärm herrscht. Die Anlage sah von aussen sehr ansprechend aus. Tipps: Auf keinen Fall All Inclusive buchen. Diese Hotels liegen alle ausserhalb vom Zentrum. Die Restaurants in Playa del Carmen, es müssen 100-200 sein, bieten alles was das Herz begehrt. Die Preise reichen von 50-200 Pesos für ein Essen. Je nach Angebot und Ausstattung. Es gibt aber auch an jeder Ecke Steh- Pizzerien (16-20 Pesos für ein Stück), Tacco- Buden 10 -15 Pesos für ein Tacco) Die Happy Hour Angebote für Cocktails kann ich nicht empfehlen. Dementsprechend weniger Alkohol ist drin. Eine Flasche Corona kostet zwischen 20 und 30 Pesos. Happy Hour Angebote 2 für 40 sind also Verarschung. Die besten Coktails gibts in der italienischen Bar: La Felize (oder ähnlich) 5. Ecke 26. 40-45 Pesos oder manchmal 2 Mojito für 70 Pesos (Die kann ich empfehlen) Dort gibts auch die besten Nachos mit Käse überbacken für 35 Pesos. Und nicht zu vergessen einen sehr leckernen Cappucino für 18 Pesos. Das Restaurant La Parilla 5. Ecke 8. ist auch zu empfeheln und ständig voll. Hier wird bei manchen Gerichten noch am Tisch zubereitet. Essen ist sehr gut. Nicht zu empfehlen ist das Restaurant Idea Pasta (Italiener) Das Essen sieht zwar gut aus, aber schmeckt nicht. Der Fruchtshake war schlecht und die Pastasosse nicht zu geniessen. Der Service war schlecht, aber Trinkgeld ist automatisch auf der Rechnung. Busverbindung: Am südlichen Ende der 5. gibts den Busbahnhof. Dort fahren Busse zu allen Zielen in Mexico. ZB Cancun alle 10 Min. für 32 Pesos pro Strecke. Tulum, XelHa Wasserpark, Xaret Tierpark und Coba jede Stunde für 30 Pesos pro Strecke oder mit den Sammeltaxen alle 10 Min. für 25 Pesos. Die Sammeltaxen stehen in der Nähe des Busbahnhofs. Sie sind in der Regel schneller als die grossen Busse und fahren öfter. Nach XelHa fährt man am besten am Wochenende dann kostet der Eintritt nur 22 Dollar anstatt 33 Dollar. Das AI Angebot für 59 Dollar kann ich nicht empfehlen. Man kann dort in den Restaurants gut und billig Essen. ZB: Burger mit Pommes für 60 Pesos. Flasche Corona 25 Pesos. Den Rest kann man mitbringen und im Spind einschließen. Kostet 20 Pesos. Den Ausflug nach Tulum kann man selbst organisieren. Einfach den Bus nach Tulum nehmen und an den Ruinas auststeigen. Dann 500m laufen und man ist schon da. Eintritt 45 Pesos. Ist viel billiger als eine Tour beim Veranstalter. Ebenso könnte man nach Coba kommen, ist aber doppelt so weit und man sieht auch nur Ruinen.... Flughafentransfer: Vom Flughafen fahren auch Busse der Fa. ADO nach Playa del Carmen. Kosten 60 Pesos pro Strecke. Vom Busbahnhof in Playa del Carmen kann man dann mit einem Taxi zum Hotel fahren. 2-3 km kosten ca. 15 Pesos. Preis unbedingt vorher aushandeln und Kleingeld bereithalten. So hat man einiges an Transferkosten gespart. Wir hatten über Schauinslandreisen den Transfer gebucht und 35 Euro pro Person bezahlt...Naja weiss man alles immer erst hinterher... Viel Spass ANMERKUNG: Bericht wurde aus der Mexiko-Community übernommen: Quelle: [1] Xalapamiguelalonso Zeitraum: Juli 2002 und März 2004 Xalapa: Endlich mal ein schnuckeliger Ort, in dem man gleich ein paar Tage verweilen möchte und kann - sofern das Wetter mitspielt: Beim zweiten Besuch sorgte ein Dauernieselwetter für eher ernüchternde Einblicke in die dann sich versteckende Hauptstadt des Bundesstaates Veracruz. Aber vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, ist Xalapa sehr empfehlenswert: Für Kulturinteressierte sei das Museo de Antropología genannt, allein der Olmeken-Kolossalköpfe und der Erklärungen zu Tajín sehr lohnend. Dahinter erstreckt sich der Macuiltepec-Berg, ein angenehmer Spaziergang mitten durch halbtropische Vegetation. In der Umgebung gibt es den Park "Jardín Botánico Francisco Clavijero" - überhaupt ist Xalapas Umgebung ein einziges grünes Meer. Mountainbike und Rafting soll möglich sein, haben wir aber leider nicht gemacht. Innerhalb der Stadt hat man eine schöne Aussicht von der breiten Terrasse des ziemlich überschaubaren Zentrums - am besten mit einem Frühstück im darunter liegenden Café verbinden. Bei gutem Wetter erhebt sich vor einem der Peyote-Berg aus dem Dunstnebel. Im Zentrum selbst gibt es einige studentisch wirkende, nette Kneipen mit Trovadores-Musik. Wie gesagt: insgesamt ein nettes Städtchen, aber das Wetter sollte mitspielen. ReisezielName des Autors Zeitraum Bericht... ReisezielName des Autors Zeitraum Bericht... ReisezielName des Autors Zeitraum Bericht... |