Gustavo Díaz Ordaz
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Staatspräsident 1964-1970, geb. 12.3.1911 Ciudad Serdán, Puebla, gest. 15.7.1979 Mexiko-Stadt.
Díaz Ordaz studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Puebla, wo er auch als Professor tätig war. Unter [[Staatspräsident] Adolfo Ruiz Cortines arbeitet er 1952-1958 im Innenministerium, 1958 wird er selbst Innenminister. 1964 wird er zum Staatspräsidenten gewählt.
In seine Amtszeit fallen der Baubeginn der Metro in Mexiko-Stadt und die Olympischen Spiele von 1968, aber auch die blutige Repression der Studentenunruhen des gleichen Jahres. Bei Ablauf seiner Amtszeit übernahm er die volle politische Verantwortung für diese Aktion, um somit seinen Nachfolger zu entlasten. Er blieb danach mit einer kurzen Ausnahme (Botschafter Mexikos in Spanien 1977) ins Privatleben zurückgezogen.

