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Handeln

Inhaltsverzeichnis

Handeln und „feilschen“

Handeln und Feilschen gehören in Mexiko zum Leben dazu, aber bitte nicht vergessen: Höflich und freundlich bleiben.

Faustregeln

Es gibt ein paar Faustregeln, die beachtet werden sollten.

  • Aufpassen das man nicht für einen Amerikaner gehalten wird( die werden in der Regel abgezockt).
  • Hört man „con rebaja", so weiss man ,das der Verkäufer handeln will.
  • Hört man allerdings „precios fijos“ ( Festpreise), wird es schon schwieriger oder ist sogar aussichtslos.
  • Nicht sofort erkennen lassen, das man etwas bestimmtes kaufen möchte.

Freundlich sein, zwischendurch mal über andere Dinge sprechen, ein kleiner Witz und dann wieder zurück zum „Objekt des Wunsches“.

  • Erscheint der Preis immer noch zu hoch: Nein danke sagen und gehen.

Läuft der Händler nun hinter einem her, so beginnt das „Spiel“ von vorne und meistens hat man „gewonnen“.

Läuft der Händler nicht hinter einem her, nun gut, dann hat man höchstwahrscheinlich den Händler mit seinem eigenen Angebot „beleidigt“ und man versucht es am besten an anderer Stelle erneut.

  • Bei teuren Angeboten nie beim erstbesten sofort kaufen. Es lohnt sich meistens wenn man verschiedene „Angebote“ hört.

Das gilt auch wenn man das Gefühl hat „ übers Ohr gehauen zu werden“. Lieber nein sagen uns anderswo probieren.

Worauf sollte man achten

Bitte keine Armut ausnutzen. Es gibt Menschen die sind auf jeden Peso angewiesen. Das heißt: Bei Zwischenhändlern kann man lustig drauf los handeln, aber bei Menschen die ihre Ware von Hand herstellen ( und man das sehen kann !) z.B. Weberrinnen, Töpfer, und einiges mehr, da sollte man auf einen fairen Preis für beide Seiten achten.!!!!!!!!

Nach Möglichkeit Kindern nichts abkaufen!!!!!!! Es gab in Mexiko einmal eine Aktion ( einige Plakate hingen vor den Ausgrabungsstätten) die lautete: "Gebt unseren Kindern kein Geld sondern ermahnt sie zur Schule zu gehen". Da Kinder mit ihren Straßenverkäufen teilweise mehr verdienen als der Vater, verzichten die Kinder ( teilweise unterstützt durch die Eltern) darauf weiter zur Schule zu gehen. Warum soll man lernen wenn man doch so „einfach und schnell Geld“ verdienen kann. Damit ist der Abstieg vorprogrammiert.

Zu erkennen, ob es sich um einen „organisierten Straßenverkauf“ handelt ist für Touristen meisten nicht möglich.

Ein kleiner Tipp: Am besten nur da kaufen wo Einheimische selber einkaufen.

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