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Die mexikanische Regierung weist darauf hin, daß nach Art. 33 der mexikanischen Verfassung die politische Betätigung/Einmischung von Ausländern in die politischen Angelegenheiten des Landes verboten sind.

Hier ist deshalb Zurückhaltung ratsam.

Man sagt, dass Korruption auch in Mexiko kein Fremdwort sei. Der PRI war über viele Jahrzehnte hinweg die politisch alleinherschende Partei. Ein dichtes Netz von PRI-Repräsentanten, PRI-Kaziken, Filz, Privilegien und gegenseitigen Abhängigkeiten bis ins hinterste Dorf Mexikos, soll dieser Partei (der PRI) über Jahrzehnte hinweg die politische Macht im Land gesichert haben.

Zum Erhalt ihrer macht stützte sich der PRI auf viele Millionen Mitglieder, Gewerkschaften und das Militär. Die Bevölkerung Mexikos wurde zum Teil mit simplen und fragwürdigen Webegeschenken vor den Wahlen zur "richtigen" Stimmenabgabe motiviert. Es kam auch vor, dass man einen Gegenkandidaten einfach übervorteilen konnte, weil der Kandidat der PRI über die Wasservergabe im Ort verfügen konnte und dies parteipolitisch gezielt einsetzte.

Mit den Gewerkschaftsverbänden war der PRI sehr sehr eng verflochten und das Militär genoss bestimmte Privilegien und hat(te) in vielen Dingen "mehr Spielraum". Der PRI war vor allen Dingen die Machtbasis der mexikanischen Präsidenten.

Der Präsident verfügte über uneingeschränkte politische Macht und Autorität. Er bestimmte selbst seinen Nachfolger, also den nächsten PRI-Kandidaten für das Präsidentenamt. Andersdenkende und Kritiker am System wurden angeblich ausgeschaltet und angeblich oft auch getötet. Alles Gute und alles Schlechte - das verkörpert der PRI für den Mexikaner.

Seit der Wahl im Jahr 2000 hat der PRI die Macht an die PAN abgeben müssen. Diese uneingeschränkte Macht musste der PRI schon seit dem Sieg 1997 der PRD (im Bürgermeisterwahlkampf in Mexiko-Stadt) teilen. Ebenso ereilte die PAN in verschiedenen Distrikten schon vor der Präsidentenwahl 2000 mehrere Erfolge.

Die Entwicklung hin zu einer zukünftig wirklich echten mexikanischen Demokratie mit einem funktionierenden Mehrparteiensystem ist nicht mehr umkehrbar.

 

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