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Campeche

Wehrhaft musste sich diese koloniale Hafenstadt zeigen, um nicht immer wieder von Piraten überfallen zu werden. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1540 als "La Villa Espanola de San Francisco de Campeche". Nach unzähligen Plünderungen baute die Spanische Krone im 17. Jh. Mächtige Mauern und Bastionen, die die Freibeuter künftig abschreckten. Die Mauern sind nur noch teilweise erhalten, sie mussten dem aufkommenden Straßenverkehr weichen, die Festungsbastionen hingegen fast alle. In vier der sogenannten Baluartes sind Museen untergebracht. Eine Stadt als ehemalige Festung ist in Mexiko sehr ungewöhnlich und ziemlich einmalig. Aus diesem Grund ist das Centró Histórico mit seinen renovierten und restaurierten Häusern und den zahlreichen anderen Zeugnissen seiner bewegten Vergangenheit bestimmt eine Besichtigung wert, wobei Kirchliche Bauteneine geringere Rolle spielen.

Campeche verlor seit der mexikanischen Unabhängigkeit und duch den yucatanischen Kastenkrieg an Bedeutung und erfuhr im 20. Jh. durch Erdölfunde vor der Küste einen neuerlichen wirtschaftlichen Aufschwung.

Die archäologischen Stätten im Bundesstaat Campeche sind zwar weniger bekannt, lohnen jedoch den Besuch.